« Malerei und insbesondere Farbe sagt, was ich nicht sagen kann. »
In meiner Arbeit ist die Farbe selbst das wichtigste Motiv. Sie ist der rote Faden, mit all ihren Nuancen und Zwischentönen, ihrer Stofflichkeit und ihrer ästhetischen Wirkung. Ein langer Arbeitsprozeß ist sichtbar, ein unermüdliches Weiterarbeiten, ein Ringen um das „ideale Bild” Es wird immer wieder neu entschieden, gemaltes wird verworfen und übermalt immer weiter auf der Suche. Die Auseinandersetzung mit den Farben, Formen und Strukturen manifestiert sich in den Arbeiten, es ist eine Verzahnung von Agieren und Reagieren, in dem sich Spontanität und Überlegung mischen bis der Punkt erreicht ist, wo ein Innehalten erfolgt, erfolgen muss.
Farbform entstand 2019 als 12 teilige Serie. Sie basiert auf einer mehr oder weniger sichtbaren, immer wiederkehrenden, organischen Form. Während des langen Arbeitsprozesses entwickelt sich die Arbeit in unterschiedlicher Farbigkeit und Ausprägung. Es geht dabei nicht unbedingt um die Wirkung einzelner Farben, sondern vielmehr um das Zusammenspiel aller Farbtöne das ein aufregendes Ganzes ergibt.
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Bei den Arbeiten der Serie "Organische Formen" setzen sich offene, freie und organische Formen mehr und mehr durch. Auch die Strukturen und die Bearbeitung dieser Formen sind offener und lebendiger, man kann auch sagen mutiger und überzeugter.
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Die vorliegende Serie befasst sich mit Farbe, Form und Linie. Die Linie entsteht aus der Bewegung eines Punktes, sie hat einen dynamischen Charakter und veranlasst das Auge in Bewegung zu treten. Das Aufbringen von Linien lässt immer Flächen, Hell-Dunkel-Differenzierungen, Strukturen und Schraffuren entstehen. Im Spannungsfeld von Form und Linie ergeben sich wechselnde Bildwirkungen durch Veränderung von Farbwerten und Linienstärken und vom Rhythmus von zeichnerischer Struktur und malerischem Farbduktus.
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Abstrakte Bildsprache ist ein Spiel mit Formen und Farben. Durch die Formenfindung in der Realität entstehen immer wieder neue Bildwelten. Die gefundenen Spuren und Fragmente werden zu ausdrucksvollen Kompositionen verdichtet und eine faszinierende Oberfläche wird mit verschiedenen Arbeitsmitteln erzeugt.
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Die 6-teilige Serie Rosa Dialog entstand 2022 mit Acrylfarben, Papier und Ölkreide auf Leinwand in der Größe 60x60cm. Farben sind die Leidenschaft der Malerin Helga Gans-Eichler, die mutig und gekonnt gesetzten Farben wirken niemals dekorativ aufgetragen, vielmehr sind sie verwoben in ein Ganzes. Beim näheren Hinsehen sieht man mutig gesetzte Akzente in reinen Farben: ein leuchtendes Türkisblau, ein Permanentgrün, fein abgestimmte Rosetöne mit hohem Magenta-Anteil. Die Kombination mit den anderen Farben, der Raumanteil und die Art des Auftrags zeugen vom guten Farbgespür der Malerin: wer würde denken, daß Farben wie Permanentgrün, Rose und ein leuchtendes Blau sich ein einem Bild vertragen und dabei nicht kitschig wirken, ganz im Gegenteil: sie fügen sich im Bild ???? wie selbstverständlich zusammen, fordern zum Dialog auf, fechten aber auch so ein bißchen ihre Kämpfe aus und lassen sicherlich den Betrachter mal für diese mal für jene Farbe Partei ergreifen.
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Arbeiten mit Acrylfarben und Seidenpapier auf Acrylpapier, montiert auf Hartfaserplatte. Die Arbeiten können ohne Rahmung aufgehängt werden.
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Abstrakte Bildsprache ist für die Malerin ein Spiel mit Formen, Farben und Linien. Mittels Acrylfarben, Ölkreiden, Pigmenten und Papieren auf die Leinwand gebracht. Die Bilder erzählen kleine Geschichten. Was erzählen sie uns? Auf den ersten Blick sind es keine menschlichen Tragödien, aber es sind die Strukturen solcher Geschichten. Die Farben, Formen und Linien lassen die Leinwand zur Bühne werden, sie sind jetzt die Hauptakteure im Spiel. Der Betrachter soll die Möglichkeit haben alle diese Geschichten in dem Bild für sich selbst zu finden und zu deuten.
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Eine Landschaft entsteht neu, nämlich auf der Leinwand. Landschaft zu malen bedeutet die Natur zu kennen und zu verstehen, die Felder, die Berge, die Wiesen, die Bäume, das Wasser und den Himmel. Man muss Eindrücke malen, muss interpretieren, zusammenfassen und verkürzen. Es entstehen Landschaften deren Gegenständlichkeit die Farbe ist. Die Arbeiten sind mithilfe Acrylfarben, Ölkreiden, Pigmenten und bemalten Papieren auf Leinwand entstanden.
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Die Reihe „Himmelblau und Rosarot“ entstand 2024 auf Leinwand in der Größe von 50 x 50 cm. Ausgangspunkt waren die Farben Hellblau, eine Mischung aus Ultramarinblau und Titanweiß und Persischrosa, eine Mischung aus Chinacridon Rot Magenta, Eisenoxidrot und Titanweiß. Während des Arbeitsprozesses werden die ursprünglichen Bildelemente teilweise oder komplett übermalt. Farbige Papiere und Stoffe werden aufgeklebt und lineare Strukturen zugefügt. Durch die Überlagerung der verschiedenen Farbflächen und Strukturen ergeben sich immer neue und wechselnde Bildwirkungen. Die Herausforderung besteht darin verschiedene und manchmal auch widersprüchliche Erfahrungen in einer Arbeit zu vereinen und eine starke persönliche Bedeutung zu offenbaren.
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